Elektromechanische Anzeige (Flip-Dot) - Aufbau und Funktionsweise
Kennt ihr diese charakteristische Art von Anzeigetafel, die man früher oft an Bahnhöfen gesehen hat?
Ein elektromagnetisches Display, das oft auch als „Flip-Dot-Display“ bezeichnet wird, besteht, wie der englische Name schon andeutet, aus zweifarbigen Magnetplättchen, die mithilfe von Elektromagneten gedreht werden. Jedes Plättchen hat zwei Seiten in unterschiedlichen Farben (in der Regel gelb und schwarz), und seine Position wird durch einen kurzen Stromimpuls an die Spule geändert. Nach einem solchen Impuls bleibt das Plättchen auch nach dem Abschalten der Stromversorgung in der eingestellten Position, was einen sehr geringen Energieverbrauch bedeutet – Strom wird nur während der Änderung der angezeigten Information benötigt. Dieser gesamte Vorgang ist mit einem charakteristischen mechanischen „Klappern“ verbunden.
Mein Exemplar war ohnehin schon beschädigt und stammte aus dem Schrott, also entschied ich mich für eine etwas destruktivere Präsentation und warf auch einen Blick direkt unter die Spulen.
Dort sind zwei Dioden zu sehen, die eine matrixartige Steuerung der Polarisation ermöglichen und die Verkabelung der Matrixanzeige vereinfachen. Dadurch ist es möglich, Anzeigeelemente im Zeilen- und Spaltenraster anzusprechen, ohne separate Leitungen zu jeder Spule verlegen zu müssen.
(Quelle: https://electronics.stackexchange.com/questio...s-the-purpose-of-diodes-in-flip-dot-displays)
Zum Abschluss noch eine kurze Videopräsentation – ich habe das Ganze einfach manuell gesteuert, indem ich die Kabel an ein Labornetzteil angeschlossen habe – mit Ton anzusehen:
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